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FLA Gold
Um für die täglich neu auf uns zukommenden Herausforderungen jederzeit gerüstet zu sein, bedarf es einer eingehenden, aufbauenden und laufend aktualisierten Ausbildung in allen Bereichen des Feuerwehrwesens. Zusätzlich kommt noch die eingeschränkte zeitliche Verfügbarkeit der einzelnen Feuerwehrmitglieder in unserer schnelllebigen Zeit zu tragen. Um den Feuerwehrmitgliedern die laufende Beschäftigung mit Ausbildungsthemen schmackhaft zu machen sind moderne Methoden anzuwenden. Die Methode „Leistungsbewerb“ ist durch einen hohen Motivationsgrad gekennzeichnet und hat daher einen hohen Ausbildungswert. Beim neuen Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold wird speziell auf Umsetzbarkeit des Erlernten in der Praxis, Aktualität und Einsatznähe Wert gelegt. Es wurden daher vollkommen neue Disziplinen erarbeitet, altbewährte Stationen nach zeitgemäßen Gesichtspunkten hinterfragt und überarbeitet. Immer mit dem Ziel, für alle Feuerwehrmitglieder die erforderlichen Kenntnisse attraktiv zu verpacken. Wir sind sicher, dass das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold dadurch einen wichtigen Beitrag zur Hebung des allgemeinen Ausbildungniveaus beitragen wird. Das FLAG leistet einen wichtigen Beitrag zur Hebung des allg. Ausbildungsniveaus. Für jeden Bereich gibt es eine bestimmte Zeitvorgabe. Die 8 Disziplinen in mit kurzer Beschreibung: 1. Ausbildung in der Feuerwehr: Der Bewerber hat die wesentlichen Schritte für die Informationsgewinnung und Ausbildung unter Verwendung des Handbuches für die Grundausbildung darzulegen. 2. Berechnen – Ermitteln – Entscheiden: Der Bewerbe muss schriftlich zum Thema „Löscheinsatz“ berechnen: zB Wie groß ist die Fördermenge einer Pumpe bei der gegebenen Saughöhe ? Wie lange können aus einem Löschwasserbehälter mit bestimmten Fassungsvermögen versch. Strahlrohre betrieben werden? 3. Brandschutzplan: Der Bewerber muss auf einem Brandschutzplan Themenbereiche erklären und zuordnen können 4. Formulieren und Geben von Befehlen: Der Bewerber ist Gruppenkommandant einer Löschgruppe und hat anhand einer vorgelegten Skizze einen Entwicklungs- und Angriffsbefehl zu geben. 2. Teil – als Einsatzleiter hat er einen mündlichen Einsatzbefehl lt. Befehlsschema zu geben. 5. Führungsverfahren: Der Bewerber muss schriftlich je eine Aufgabe aus den Bereichen Brandeinsatz und techn. Einsatz lösen. 6. Praktische Einsatztätigkeiten: Anwendung von Knoten und Bünden, Hindernisstrecke 7. Verhalten vor der Gruppe: Der Bewerber ist Gruppenkommandant und hat eine Gruppe von 12 Mitgliedern zu kommandieren, wobei bestimmte vorgegebene Marschbewegungen durchzuführen sind. 8. Fragen aus dem Feuerwehrwesen: 307 Fragen sind zu lernen von denen dann 15 beantwortet werden sollen
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